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Regelwerk Eurojackbewerbe 2010 zum Download: ATTENTION !!! The French Version is the old from year 2009!!!
oder hier zum Nachlesen: Regelwerk Eurojackbewerbe 2010 Inhaltsverzeichnis 4.) Ausschreibung
des Wettkampfes 11.) Beschreibung
der Grunddisziplinen 11.1.)
Liegend Schroten (Underhand Chop) 11.2.)
Einmann-Zugsäge (Single Buck) 11.3.)
Motorsäge – 20 fliegende Scheiben (Chainsaw – 20 Flying Discs) 12.) Beschreibung
der Auswahldisziplinen 12.2.)
Klettern 15 Meter nur nach oben (Climbing 15m up only) 12.3.)
Axtwerfen (Axe Throwing) 12.4.)
Springboard 1 Brett (Springboard 1 Board) 12.5.)
Springboard 2 Bretter (Springboard 2 Boards) 12.8.)
Motorsäge-Scheibenstapeln (Chainsaw - Disc Stacking) 12.9.)
Stehend Schroten (Standing Block Chop) 12.10.)
Kombinationsdisziplin (Combination) 14.) Allgemeine
Wettkampf- und Sicherheitsbestimmungen. Die Ausschreibung aller zum Eurojack-Finale zählenden Wettkämpfe ist auf 6-7 Disziplinen festgelegt. Sie bestehen aus den 3 Grunddisziplinen und aus 3-4 Auswahldisziplinen. 2.) Grunddisziplinen
3.) Auswahldisziplinen
4.) Ausschreibung des Wettkampfes
Veröffentlichung der Disziplinen des Wettkampfes Veröffentlichung der Wettkampf- und Sicherheitsbestimmungen Veröffentlichung des Anmeldeformulars 5.) Anmeldung der Wettkämpfer
Das ausgefüllte Anmeldeformular geht dem Veranstalter per
Keine Anmeldungsgebühr. Die Altersgrenze ist in der Eurojack-Europameisterschaft auf 16 Jahre festgelegt. Jedem Veranstalter ist es jedoch selbst überlassen, ob er auf seiner eigenen Veranstaltung Jüngere starten lässt. 6.) WettkampfablaufDie Disziplinen werden disziplinenweise durchgeführt. Es müssen für jede Disziplin 2 - 6 Arbeitsplätze vorhanden sein, wobei jeweils 2 - 6 Sportler gleichzeitig starten. Die Zeitmessung erfolgt mittels Stoppuhr und eines externen Tasters. Jeder Wettkämpfer startet und stoppt seine Zeit im Regelfall (je nach Disziplin) selbst. Die Zeitmessgeräte werden vom Veranstalter gestellt. Das Startsignal soll in der Landesprache im Vierertakt durchgeführt werden, wobei der letzte Takt ein deutliches „GO!“ sein muss. z. B.: „Drei, zwo, eins, GO!“ Das Startsignal muss bei der Sportlerbesprechung für alle Sportler verständlich besprochen werden. 7.) Bewertung
Bei Punktegleichstand am Ende des Wettkampfes entscheiden zuerst die Gesamtpunktzahl und dann die Wettkampfzeit. Besteht dann immer noch Gleichstand so wird der Sieger durch ein Stechen im Liegend-Schroten ermittelt. Dies ist in eine Liste aufzunehmen und von Wettkampf zu Wettkampf zu ergänzen, so dass man bei Gleichplatzierung am Ende der Eurojackwettkämpfe den gleichen Modus verwenden kann, um Platzierungen festzulegen. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. 8.) Frauenwettbewerb
Der Frauenwettbewerb sollte nicht während des Finales am Sonntag stattfinden. Er kann am Vortag oder vor dem Finale gestartet werden. 9.) Austragungsmodus
Qualifizierungsmodus: Im Finalbewerb können 20-25 Wettkämpfer starten (je nach Veranstalter). Für den ersten Bewerb im Jahr sind die besten 10 der Europameisterschaftsendwertung des Vorjahres fix qualifiziert, für die nächsten Bewerbe sind die besten 10 der aktuellen Europameisterschaftszwischenwertung fix qualifiziert. Wenn zu einem Wettbewerb Nichteuropäer kommen, werden Sie in die Europawertung nicht aufgenommen. Die Startliste ergibt sich aus den 10 Profisportlern plus den besten Nachwuchs-Eurojackern der Qualifikation vom Samstag. Sollte einer der Profis nicht antreten, rückt ein weiterer Qualifikant nach. Bei jedem der Europameisterschaftsbewerbe gibt es am Samstag einen Nachwuchswettkampf, der von allen Eurojack-Sportlern, außer den 10 fix gesetzten Profis, bestritten werden muss. Diese Eurojack-Qualifikation besteht aus 3 Grunddisziplinen (Liegend Schroten, Singelsägen und Scheibensägen) plus 0-3 Disziplinen (nach Wahl des Veranstalters aus dem Eurojack-Disziplinenkatalog mit Ausnahme des Powersägens). Die besten Eurojack-Sportler (auch U21) können sich für den Hauptbewerb am Sonntag qualifizieren. Der spektakuläre Hauptbewerb am Sonntag besteht aus 6-7 Disziplinen, den 3 Grunddisziplinen der Qualifikation "Liegend Schroten, Singelsägen und Scheibensägen" und 3-4 wählbaren Disziplinen, aus dem Eurojack-Disziplinenkatalog. Um den Wettkampf für das Publikum besonders spannend zu gestalten, starten im Finale immer 2-6 Sportler nebeneinander. Die Reihenfolge der Finaldisziplinen und die Startliste sind vor dem Hauptbewerb bekannt zu geben. 10.) QualifikationswettkampfEs wird jedem Veranstalter überlassen, ob der Ausscheidungswettkampf am Samstag ab 13:00 Uhr oder am Sonntagmorgen ab 9.00 Uhr durchgeführt wird. Das Finale der zum Eurojack zählenden Wettkämpfe muss mindestens 20 Sportler umfassen. Das heißt, wenn z.B. 22 Sportler im Finale sind, werden die Plätze 23 – 25 durch die Punktzahl aus der Qualifikation ermittelt. Die Plätze 1 – 22 werden im Finale ermittelt, die Finalisten starten jeweils mit 0 Punkten. 11.) Beschreibung der Grunddisziplinen11.1.) Liegend Schroten (Underhand Chop)Holzart: Pappel oder Weichlaubholz Sollte für das Finale Pappel sein. Durchmesser: 30 cm abgedreht Länge: mindestens 75 cm Bei nicht durchgeschrotetem Stamm oder der Beschädigung einer Fuß-Raste wird der Sportler disqualifiziert. Die Axt muss einen Sicherheitssplint durch Axthaus und Stiel vorweisen. Der Stamm zum Durchschroten ist nur einseitig zu befestigen. Bein und Fußschutz ist vom Sportler selbst zu stellen und ist im Wettkampf zu tragen. Die Zeit wird vom Sportler selbst genommen. Beim Starten hält der Sportler die Axt in der Hand. Der Holzblock muss von zwei Seiten durchtrennt werden. Nach Beendigung wird die Zeit abgeschlagen. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe und Beinschutz 11.2.) Einmann-Zugsäge (Single Buck)Holzart: Pappel oder Weichlaubholz. Sollte für das Finale Pappel sein. Durchmesser: 40 cm abgedreht Lagerhöhe: 85 cm Oberkante. Festgelegter Anschnitt: 3 cm tief, ergibt ein Bogenmaß von 23 cm. Ist die Scheibe nicht vollständig durchgeschnitten oder eine Keilform gesägt, wird der Sportler als disqualifiziert (DQ) gewertet. Die Scheibe zählt nur, wenn der Schnitt vollständig durchsägt wird, bricht die Scheibe bedingt durch die Holzstruktur ab, kann sie fertig gesägt werden und wird als ganze Scheibe gewertet. Wenn die Säge neu angesetzt werden muss, ist sie vom Sportler allein anzusetzen. Ein Helfer darf dem Sportler nur für das Keilen und das Besprühen der Handsäge sekundieren. Der Helfer muss ebenso wie der aktive Sportler das Werbe-T-Shirt tragen. Die Säge darf nur einen Griff aufweisen (auch kein Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite ). Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Die Zeit wird vom Sportler selbst genommen. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe 11.3.) Motorsäge – 20 fliegende Scheiben (Chainsaw – 20 Flying Discs)Holzart: Weichholz laut Ausschreibung (Fichte, Tanne, Kiefer) Durchmesser: 16-18 cm. laut Ausschreibung Länge: 1 m Der Stamm steht frei auf einer Betonplatte. Davon sind 20 fliegende Scheiben abzusägen. Die Motorsäge darf erst nach dem Start der Zeitnehmung gestartet werden. Es darf beim Sägen kein Körperkontakt jeglicher Art zum Stamm hergestellt werden. Fällt der Stamm um, so besteht die Möglichkeit, ihn wieder aufzurichten. Für die Anzahl der zu sägenden Scheiben ist der Sportler selbst verantwortlich. Der Stamm und die Scheiben dürfen nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden sonst erfolgt die Disqualifikation. Die Zeit wird vom Sportler selbst genommen. Bewertung: Anzahl der Scheiben; Zeit in Sekunden; nicht vollständige Scheiben(Keil) und/oder Körperkontakt mit dem stehenden oder umfallenden Stamm sind mit 5 Strafsekunden zu bewerten. Die Scheibenanzahl wird vor der Zeit gewertet! Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Schnittschutzhose oder Schnittschutzbeinling, Augen- und Gehörschutz 12.) Beschreibung der Auswahldisziplinen12.1.) Klettern (Climbing)Holzart: Fichte, Tanne Durchmesser: ca. 30 cm, in der Mitte gemessen. Höhe: bis zur Glocke 10 m Der Stamm sollte aus Sicherheitsgründen 2 m über die Glocke hinausragen. Sicherungsseil muss am Kletterbaum vorhanden sein. Der Sportler wird bei der gewünschten Sicherung von seinem Partner oder Trainer gesichert. Sicherheitsgurt und Steigeisen müssen vom Sportler selbst gestellt und getragen werden. Beim Start muss ein Körperteil den Boden berühren. Der Sportler muss die Glocke berühren, so dass sie läutet. Die Zeit wird vom Sportler gestartet (der Schiedsrichter hält dem Wettkämpfer die Uhr hin ) abgestoppt wird vom Schiedsrichter bei Bodenberührung. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Steigeisen, Klettergurt mit Sicherungsseil, langärmeliges Oberteil 12.2.) Klettern 15 Meter nur nach oben (Climbing 15m up only)Holzart: Fichte, Tanne Durchmesser: ca. 40 cm BHD, Zopf ab 25cm Höhe: bis zur Glocke 15m Der Stamm muss aus Sicherheitsgründen 2 m über die Glocke hinausragen. Sicherungsseil muss am Kletterbaum vorhanden sein. Der Sportler wird bei der gewünschten Sicherung von seinem Partner oder Trainer gesichert. Sicherheitsgurt und Steigeisen müssen vom Sportler selbst gestellt und getragen werden. Beim Start muss ein Körperteil den Boden berühren. Der Sportler muss die Glocke berühren, so dass sie läutet. Die Zeit wird vom Sportler gestartet (der Schiedsrichter hält dem Wettkämpfer die Uhr hin) und abgestoppt wird vom Schiedsrichter bei Bodenberührung. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Steigeisen, Klettergurt mit Sicherungsseil, langärmeliges Oberteil 12.3.) Axtwerfen (Axe Throwing)Holzzielscheibe ( Mittelpunkt und 4 Kreise á 10,2 mm) Durchmesser: 91 cm Höhe der Zielscheibe: 1,52 m mittig (waagrecht gemessen) Wurfaxt: Maximale Schneidbreite von 15,5 mm und minimale Stiellänge von 61 cm inkl. Haus Abstand von der Abwurflinie: 6,10 m (Mittelpunkt der Zielscheibe bis Abwurfmarkierung -schräg gemessen) Würfe: 3 + 1 Probewurf Die Axt muss einen Sicherheitssplint durch Axthaus und Stiel vorweisen. Der erst Wurf gilt als Probewurf, die 3 folgenden werden gewertet. Die Axt muss sich während der Flugphase mind. einmal um die eigene Achse drehen. Sie darf nur mit einer Schneide und dem Stiel nach unten in der Zielscheibe stecken. Fällt die Axt nach dem Wurf von der Zielscheibe, wird der Wurf nicht gewertet. Die Abwurfmarkierung darf während und nach dem Wurf nicht übertreten werden. Bei unkorrektem Verhalten des Sportlers wird dieser disqualifiziert und als letzter gewertet. Bewertung: Von außen nach innen: 1. Ring / 2 Punkte; 2. Ring / 5 Punkte; 3. Ring / 8 Punkte; 4. Ring / 12 Punkte; Mittelpunkt / 15 Punkte Die Platzierung ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl der 3 Würfe, zusätzlich werden je nach Rang zur Gesamtzeit Sekunden addiert, d. h. Platz eins 1 Sekunde, Platz zwei 2 Sekunden usw…. Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe 12.4.) Springboard 1 Brett (Springboard 1 Board)Grundstamm: Holzart: Weichholz Durchmesser: 30 cm Höhe des Stamms: 1,70 m Arbeitsholz: Holzart: Weichlaubholz Durchmesser: 27 cm Länge: 75 cm Die Axt muss einen Sicherheitssplint durch Axthaus und Stiel vorweisen. Der Sportler hat an einem 1,70 m hohen Baumstamm mit der Axt eine Kerbe zu schlagen, in welche ein Trittbrett, das sogenannte Springboard, eingesteckt wird. Auf diesem Brett stehend, ist anschließend der 75 cm lange und 27 cm dicke Baumstamm mit der Axt zu durchtrennen, wobei der erste Schlag von unten zu erfolgen hat und das Holz von zwei Seiten durchtrennt werden muss. Sollte das Brett nicht sicher genug verankert sein, besteht die Möglichkeit neu anzusetzen und wieder aufzusteigen, ebenso bei einem Abgang des Sportlers. Das Springboard ist vom Sportler selbst zu stellen. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden sonst erfolgt die Disqualifikation. Beim Starten hält der Sportler die Axt in der Hand. Die Zeit wird vom Sportler gestartet (der Schiedsrichter hält dem Sportler die Uhr hin)und wird vom Schiedsrichter bei der Durchtrennung des Holzblocks abgestoppt. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Beinschutz 12.5.) Springboard 2 Bretter (Springboard 2 Boards)Grundstamm: Holzart: Weichholz Durchmesser: ca. 30 cm Höhe des Stamms: 2,80 m Arbeitsholz: Holzart: Weichlaubholz Durchmesser: 27 cm Länge: 75 cm Die Axt muss einen Sicherheitssplint durch Axthaus und Stiel vorweisen. Bei dieser Disziplin gilt es, einen in 2,80 m Höhe montierten Holzblock mit der Axt zu durchtrennen. Dazu werden zunächst zwei Kerben, sogenannte Pockets (engl. = Taschen) auf unterschiedlichen Höhen in den senkrecht verankerten Holzstamm geschlagen, um in diesen Kerben die "Springboards" (Trittbretter) am Stamm zu verankern. Über diese Bretter gelangt der Athlet an den oben montierten Holzblock. Auf dem obersten Board stehend muss der Sportler schnellstmöglich den Holzblock seitlich fällen, wobei der erste Schlag von unten zu erfolgen hat und das Holz von zwei Seiten durchtrennt werden muss. Sollte das Brett nicht sicher genug verankert sein, besteht die Möglichkeit, neu anzusetzen und wieder aufzusteigen, ebenso bei einem Abgang des Sportler. Die Springboards sind vom Sportler selbst zu stellen. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Beim Starten hält der Sportler die Axt in der Hand. Die Zeit wird vom Sportler gestartet (der Schiedsrichter hält dem Sportler die Uhr hin ), abgestoppt wird vom Schiedsrichter bei Durchtrennung des Holzblocks. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Beinschutz 12.6.) Powersäge (Powersaw)Holzart: Pappel oder Weichlaubholz Sollte für Finale Pappel sein. Durchmesser: 50 cm Lagerhöhe: 85 cm Oberkante Es müssen mit der Motorsäge drei ganze Scheiben, innerhalb einer 15 cm-Zone abgesägt werden. Die Schnittfolge ist vorgegeben. Von oben nach unten, von unten nach oben und wiederum von oben nach unten. Beim Start müssen beide Hände auf dem Stamm liegen. Die Motorsäge steht abgeschaltet auf dem Boden. Nicht vollständige Scheiben (Keil) dürfen innerhalb der 15 cm Zone nachgesägt werden. Es zählen nur diejenigen Scheiben, die innerhalb der 15 cm Zone gesägt werden. Der Stamm und die Scheiben dürfen nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Bewertung: Zeit in Sekunden; wurden keine 3 vollständigen Scheiben gesägt, wird der Sportler disqualifiziert und erhält 0 Punkte. Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Schnittschutzhose oder Schnittschutzbeinling, Augen- und Gehörschutz 12.7.) Entasten (Debranch) Holzart: Weichholz (Fichte, Tanne, Kiefer) Durchmesser: 20 cm Länge: 4,50 m Lagerhöhe: 45 cm Oberkante Anzahl der Äste: 39 Stück im 3er Kranz (90°, 180°, 270°) Kranzabstand: 33 cm Die Motorsäge steht abgeschaltet auf dem Boden. Die Äste sind der Reihenfolge nach, kranzweise zu sägen (rechts-mitte-links-links-mitte-rechts). Ob rechts oder links begonnen wird, ist egal. Danach muss die Motorsäge wieder auf den Boden gestellt werden. Zeit wird vom Sportler selbst genommen. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Bewertung: Zeit in Sekunden; Hervorstehende Äste die länger als 1 cm sind, werden mit je 1 Strafsekunde bewertet; Einschnitte werden nicht mit Strafpunkten belegt. Sind nicht alle Äste abgesägt oder wird die Reihenfolge nicht eingehalten, wird der Sportler disqualifiziert und erhält 0 Punkte. Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Schnittschutzhose oder Schnittschutzbeinling, Augen- und Gehörschutz 12.8.) Motorsäge-Scheibenstapeln (Chainsaw - Disc Stacking)Holzart: Weichholz laut Ausschreibung (Fichte, Tanne, Kiefer) Durchmesser: 16-18 cm Länge: 1 m Der Stamm kann laut Ausschreibung befestigt werden oder frei stehen. Es müssen 15 ganze Scheiben abgesägt werden, die aufeinander liegen bleiben. Es darf beim Sägen kein Körperkontakt jeglicher Art zum Stamm hergestellt werden. Fällt der frei stehende Stamm um, so besteht die Möglichkeit ihn wieder aufzurichten und von vorne zu beginnen. Es werden nur ganze Scheiben gewertet. Für die Anzahl der zu sägenden Scheiben ist der Sportler selbst verantwortlich. Wenn nicht die volle Anzahl der Scheiben gesägt wird, so wird der Sportler als letzter gewertet. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Zeit wird vom Sportler selbst genommen. Bewertung: Anzahl der Scheiben; Zeit in Sekunden; nicht vollständige Scheiben (Keil), sind mit 5 Strafsekunden zu bewerten. Die Scheibenanzahl wird vor der Zeit gewertet! Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Schnittschutzhose oder Schnittschutzbeinling , Augen- und Gehörschutz 12.9.) Stehend Schroten
(Standing Block Chop)
Holzart: Pappel oder Weichlaubholz Durchmesser: 27 cm Länge: 75 cm Lagerbockhöhe: 65 cm Der Stamm ist stehend in einer Vorrichtung befestigt und muss so schnell wie möglich mit der Axt durchgeschrotet werden. Die Axt muss einen Sicherheitssplint durch Axthaus und Stiel vorweisen. Bein- und Fußschutz ist vom Sportler selbst zu stellen und im Wettkampf zu tragen. Zeit wird vom Sportler selbst genommen. Beim Starten hält der Sportler die Axt in der Hand. Der erste Schlag hat von unten zu erfolgen und der Holzstamm muss von zwei Seiten durchtrennt werden. Nach Beendigung wird die Zeit abgeschlagen. Der Stamm darf nach dem Abstoppen bis zur Freigabe durch den Schiedsrichter nicht mehr berührt werden, sonst erfolgt die Disqualifikation. Bewertung: Zeit in Sekunden Sicherheitsausrüstung: Sicherheitsschuhe, Beinschutz 12.10.) Kombinationsdisziplin (Combination)Holzart: Weichholz (Fichte, Tanne, Kiefer) Durchmesser: 20 cm Länge: 4,5 m + Platz für den Fällschnitt Zielmarkierung: 5 Zonen, jeweils 40 cm breit Ablauf: Der Sportler startet mit dem Startzeichen seine Motorsäge und schneidet mit dieser einen Fällkerb und schneidet den Stamm mit dem Fällschnitt auf die Zielvorrichtung. Danach ist der Stamm einzumessen, sodaß sich 2 Stücke zu 0.5 m und 2 Stücke zu 1 m ergeben, und vom Stammstück her abzulängen. Ein 1 m Stück frei auf den Boden stellen und mit der Motorsäge der Länge nach in 4 gleiche Stücke zu schneiden. Ein 1m Stück frei auf dem Boden stellen und mit der Motorsäge 10 ganz Scheiben stapeln. Die 2 0,5 m Stücke mit dem Spalthammer in 4 Stücke aufspalten. Dieser Ablauf ist so einzuhalten! Bewertung: Zeit, Punkte laut Zielvorrichtung (Mitte -14 Sekunden, nächste Zone -8 Sekunden, letzte Zone- 4 Sekunden, jeweils links und rechts der Mittenzone; ungleiche Stücke beim Aufsägen = DQ; fehlende Scheiben oder Keile: je Keil und fehlende Scheiben + 5 Sekunden auf die Gesamtzeit, Aufspalten mit dem Spalthammer: zu große Abweichung = DQ Sicherheitsausrüstung: Schnittschutzhose, Augen- und Gehörschutz Benötigtes Werkzeug: Maßband, Spalthammer, Motorsäge(n) 13.) DisqualifikationEine Disqualifikation (DQ) wird immer mit 0 Punkten bewertet und mit einer Zeit von 999 sek. 14.) Allgemeine Wettkampf- und SicherheitsbestimmungenWerkzeug und Sicherheitsausrüstung sind von jedem Sportler grundsätzlich selbst zu stellen. Aus organisatorischen Gründen muss jeder Sportler jederzeit über sein persönliches Werkzeug verfügen können. Dem Veranstalter ist es vorbehalten, das zum Wettbewerb eingespannte Holz vor dem Start mit einem Werbeaufdruck zu versehen. Werbung (T-Shirt) des Veranstalters und Startnummern sind von der Startnummernausgabe bis nach der Siegerehrung im vollen Umfang sichtbar zu tragen. Das Wettbewerbs T-Shirt darf durch Hosenträger einer anderen Firma nicht verdeckt werden. Die Startnummern sind am linken Unterschenkel zu befestigen. !!! Bei Nichteinhaltung dieser Werbevereinbarung erfolgt die Disqualifikation vom gesamten Wettbewerb !!! Während des Wettkampfes dürfen sich auf dem Wettkampfgelände nur Sportler, die sich an der Ausübung einer Disziplin befinden, aufhalten, sowie die Schiedsrichter. Die Bühnenarbeiter führen ihre Arbeiten durch, nachdem der letzte Sportler die jeweilige Disziplin beendet hat. Die eingesetzten Geräte, Werkzeuge und Maschinen müssen einen sicherheitskonformen Zustand aufweisen: Äxte: Sicherheitssplint durch Axthaus und Stiel Motorsäge: Kettenstopp, Gashebelsperre, Kettenfangbolzen, Handschutz Powersaw:1 Zylindermotor der vom Sportler alleine bedient wird und mit einen verbreiteten Handschutz ausgestattet ist. Das Tuning der Motorsäge ist dem Wettkämpfer freigestellt. Während der Wettkämpfe dürfen keine Motorsägen probehalber gestartet werden, dafür steht jedem Wettkämpfer vor dem Start jeweils ein Warm-up von 90 Sekunden zur Verfügung (Der Veranstalter gibt diese Zeiten jeweils bekannt). Am Wettkampftag darf auf dem gesamten Areal kein Holz zu Trainingszwecken zersägt oder zerhackt werden. !!! Für die Einhaltung der Vorschriften ist der
Sportler selbst verantwortlich!!! |
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